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Beschreibung Offener Walzer


Der Offene Walzer ist eigentlich noch ein relativ junger Tanz. Dennoch kann man nicht sagen, dass es sich hierbei um eine Abart des "Wiener Walzers" handelt. Aber lesen Sie doch selbst.

 

 1. Grundform - Ausgangsstellung

Tänzerin rechts neben dem Tänzer, beide blicken in die Tanzrichtung. Die inneren Hände sind bei herabhängenden Armen gefasst.

 

 Takt 1 bis 4

Mit den äußeren Füßen beginnend, vier Walzerschritte vorwärts. Die gefassten Hände werden im 1. Takt vorgeschwungen, im 2. zurück und im 3. wieder vor. Mit dem 4. Walzerschritt drehen sich Tänzer und Tänzerin, die Arme wieder rückschwingend, nach innen um 180 Grad herum und lösen am Ende des Rückschwunges die Fassung.

 

 

 Takt 5 bis 8

Es werden nun, mit den inneren Füßen beginnend, vier Walzerschritte rückwärts gemacht. Das Paar bewegt sich also rückschreitend in Tanzrichtung weiter. Die jetzt inneren Hände fassen im 5. Takt und schwingen vor, im 6. zurück und im 7. wieder vor. Mit dem vierten Walzerschritt drehen sich die Partner, die Arme wieder rückschwingend, zueinander und fassen zum Rundtanz.

 

 Takt 9 bis 16

Walzerrundtanz (Rechtswalzer).

 

 Zur Ausführung der Grundtanzform

Zur Ausführung: Das Armschwingen soll nicht übertrieben werden, sondern im guten Einklang zu den leicht links – und rechtswendenden Schwingen des im Walzertakt schreitenden Körpers stehen.

Bemerkungen zum Tanz

Unsere Tanzform stammt aus dem Bregenzer Walde in Vorarlberg. Wir empfinden diesen Tanz als sehr allgemein gültig. Armschwingen in offener Fassung als Unterbrechung des Walzerrundtanzes war früher, nicht zuletzt auch in Wien, weit verbreitet.

 

Quellenangabe

  • R. Zoder - Österreichische Volkstänze, 2. Teil, Nr. 7
  • Lager – Derschmidt – Österr. Tänze Unsere Grundformen

 

 



 
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