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Beschreibung Krebspolka

 

Spielarten des Jägermarsches sind weit verbreitet, z. B. als "Sautanz" im Pongau und Pinzgau, als "Marschwalzer" in Norddeutschland (W. Stahl, Niederdeutsche Volkstänze, II., Nr. 31) als "Paul Jones" in England. Auch in Schweden sah man ein ähnliches Tanzspiel. Vorwiegend unter dem Namen "Neukatholisch" finden wir diese Tanzform in zahlreichen Spielarten im ganzen Alpenlande.

 

 

 1. Grundform - Ausgangsstellung

 

Tänzer und Tänzerin in Gegenüberstellung, jedoch beide Partner etwas in Tanzrichtung gewendet. Gewöhnliche Rundtanzfassung.

 

 Takt 1 und 2

Mit den äußeren Füßen, beide Male gestampft austretend, zwei Nachstellschritte vorwärts, wobei auf jedes Viertel eine Beinbewegung fällt.

 

 Takt 3 und 4

Mit den äußeren Füßen austretend, im 3.Takt zwei Galoppschritte vorwärts und im 1. Viertel des 4. Taktes ein abschließender Schritt mit den äußeren Füßen, die das Gewicht erhalten, worauf sich die Partner im 2. Taktviertel zur reinen Gegenüberstellung zueinander- drehen. Die inneren Füße werden unbelastet flüchtig beigestellt.

 

 Takt 5 bis 8

Der Tänzer mit dem rechten, die Tänzerin mit dem linken Bein beginnend, 6 kurze seitliche Galoppschritte und einem abschließenden Seitschritt gegen die Tanzrichtung.

 

 Takt 9 bis 16

Wie die Takte 1 bis 8

 

 Takt 17 bis 32

Polkarundtanz

 

 Zur Ausführung der Grundtanzform

Die Galoppschritte müssen zwar behende sein, sollen jedoch trotzdem ruhig wirken. Man mache sie kurzschrittig.

 

 Bemerkungen zum Tanz

Unter verschiedenen Namen – z.B. Manchester – ist sie auch im übrigen deutschen Sprachgebiet verbreitet, darüber hinaus aber reicht sie u. a. bis in den skandinavischen Raum. Den Namen "Krebspolka", der die rückläufige Bewegung in diesem Tanze kennzeichnet, teilt R. Zoder in Österr. Volkst., 1. Teil, S. 21, aus der Gegend von Ybbsitz mit.

 

 Quellenangabe


  • R. Zoder - Österreichische Volkstänze, 2. Teil, Nr. 1
  • Lager – Derschmidt – Österr. Tänze Unsere Grundformen

 

 



 
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