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Tanzschlüssel für das Volkstanzen

 

 Tanzrichtung

 
Fortbewegung im Tanzkreis erfolgt grundsätzlich immer gegen den Uhrzeiger.

 


 Ausgangsstellung
 
Eine solche ist bei allen Tänzen angegeben, um einen festen Ausgangspunkt für ein schrittweises Erlernen des betreffenden Tanzes zu schaffen – sie besitzt also nur 
methodische Bedeutung. Beim freien Tanzen gibt es keine Ausgangsstellung - die Musik beginnt und man fügt sich, meist aus dem paarweisen Gehen heraus, flüssig dem Tanze ein.

 


 Rundtanzfassung


unter den verschiedenen, in der heimischen Tanzüberlieferung üblichen Fassungen werden für die Formen dieses Buches in erster Linie zwei angewandt werden:

 


 1. Gewöhnliche Rundtanzfassung


Allgemein gültig und auch einem vornehmen bzw. feierlichen Rahmen angemessen. Der Tänzer umfasst die Tänzerin mit rechtem Arm in Lendenhöhe, ihre linke Hand liegt auf seiner rechten Schulter, sein linker und ihr rechter Arm sind – leicht im Ellbogen gebeugt – bei gefassten Händen in Brusthöhe seitgestreckt.

 


 2. Geschlossene Rundtanzfassung

Vertraulich anmutend, wird gerne bei mehr ungebundenen Tanzgelegenheiten in vertrautem Kreise angewandt. Eignet sich vor allem für Tänze, die man als "typisch alpenländisch", wie etwa den Neubayrischen oder die Bayrisch-Polka, empfindet.
 
Der Tänzer fasst mit beiden Händen – unter den Armen der Partnerin hindurchgreifend, die Tänzerin in Höhe ihrer Schulterblätter. Ihre Hände ruhen auf seinen Schultern. Der Tänzer hebt beide Ellbogen ein wenig seitwärts an. Seine Arme sind im Ellbogen ziemlich stark angewinkelt, sodass der Abstand zwischen Tänzer und Tänzerin nur ein geringer ist (Bild 2).

 

 


 Wechselschritt

Er besteht aus drei Teilschritten, zum Beispiel: linken Fuß vorstellen, rechten Fuß beistellen und linken wieder vor.

 


 Nachstellschritt

Vorsetzten bzw. Seitstellen des einen Fußes, den anderen heranziehen und beistellen. Wir unterscheiden: Nachstellschritt seitwärts (Seitlicher Nachstellschritt) und Nachstellschritt vorwärts.

 


 Galoppschritt

Ein gesprungener Nachstellschritt. Beim seitlichen Galoppschritt tritt man mit dem der Bewegungsrichtung zugekehrten Fuß aus, stößt sich zu einem leichten Sprunge ab, zieht das nachsetzende Bein während des Sprunges heran und springt darauf nieder. Beim Galoppschritt vorwärts bzw. rückwärts erfolgt das gleiche Beistellen des rückwärtigen Beines im Sprunge, doch schreitet man nicht seitlich, sondern eben vorwärts bzw. rückwärts aus.

 


   
   

 



 
Top! Tradition heißt nicht Asche aufbewahren, sondern die Glut am glüh`n halten< Top!