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Das Aperschnalzen (süddeutsch: aper = schneefrei) bezeichnet einen bayerisch-salzburgischen Brauch und ist eine Form des Goaßlschnalzens. Es handelt sich um ein rhythmisches Schnalzen und Knallen mit der sogenannten Goaßl, einer bis zu 4 Meter langen, kurzstieligen Peitsche, das in kleinen Gruppen, sogenannten Passen, zu je 7 oder 9 Personen betrieben wird.


Der schnalzende Knall entsteht durch das Schwingen der Goaßl und dem gekonnten Herbeiführen einer plötzlichen Richtungsänderung der Treibschnur am Ende der Goaßl.

Der laute Knall der Goaßln soll symbolisch den Winter vertreiben und die Frühlingsgeister wecken.

Es gibt Gegenden, in denen mit den Goaßln der Knall am Boden erzeugt wird, um so die Fruchtbarkeitsgeister wachzurufen.

 

Bei uns haben sich einige Vereine diesen Brauch auch angeeignet. Immer mehr wird der Ruf laut, diese Kunst auch zu erlernen. Gerne stehen erfahrene "Schnalzer" bereit, dies weiter zu lehren.

Wir sind bemüht, auch dieses Brauchtum weiter zu geben!

 



 
Top! Tradition heißt nicht Asche aufbewahren, sondern die Glut am glüh`n halten< Top!